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Sägeblätter - Anwendungsfragen

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Sägeblätter - welches Blatt für welche Anwendung ?



Nach unseren langjährigen Erfahrungen bei der Beratung für das passende Sägeblatt hat sich vor allen Dingen eines herausgestellt : Der Anwender selbst ist in der Regel schon besser informiert als wir es angenommen haben. Wenn überhaupt geht es hier noch um Detailfragen. Die größten Unklarheiten sind allenfalls im Bereich der groben Schnitte, bzw. der Brennholzherstellung zuzuordnen.



Hier steht jedoch nicht das nichtwissen im Vordergrund, sondern der Zweifel, ob mit dem gewünschten Sägeblatt auf wirklich problemlos gearbeitet werden kann. In der Regel haben einige Nutzer schon schlechte Erfahrungen hinter sich, wie zum Beispiel eine nur Recht kurze Laufdauer, bis das Blatt stumpf ist. Auch das "Brennen" oder "Festfressen" ist ein Thema welches oftmals angesprochen wird und dessen Ursache in einem zu geringen Freischnitt begründet liegt.



Auch Zahnverluste (abbrechen der Spitzen oder des gesamten Zahnes) werden häufig angesprochen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um die beim Kauf beigelegten Blätter, die lediglich für frisches, leicht angetrocknetes Holz gedacht sind. Sobald der Nutzer jedoch einen Einschluss übersieht, rafft es auch den ein oder anderen Zahn dahin.





In der Regel läuft unser Tipp dann auf ein Extrem Bausägeblatt hinaus, die für den harten Einsatz auf der Baustelle konzipert sind, mit denen sich aber auch saubere Schnitte in Stirnholz realisieren lassen und auch sonst ein breites Schnittspektrum abdecken.



Ein weiterer, gern gefragter Punkt, ist ob die Umdrehungszahl Sägeblätter der Kreissäge auch zum gewünschten Sägeblatt passt. Auch in diesem Fall können wir in der Regel Entwarnung geben. Fast alle Sägeblätter haben einen optimalen Nutzungsbereich (je nach Typ zwischen 1500-3000 Umdrehungen) und einen erlaubten Bereich zwischen 500-12.000 - so kann das Blatt auch auf exotischen oder selbst gebauten Kreissägen betrieben werden.



Natürlich ist klar, dass Sägeblätter im optimalen Bereich die höchste Schnittleistung bringen und auch die vom Hersteller gewünschten Eigenschaften (Freischnitt, Schnittgüte u.s.w.) am besten erfüllen. Außerhalb der optimalen Drehzahl können sich diese Eigenschaften dann aufheben oder relativieren. In den meisten Fällen jedoch bricht vor allem die Laufleistung ein, so dass das Sägeblatt einfach schneller stumpf wird.



Dieses trifft jedoch in fast allen Fällen auf Kreissägen zu, die für die Brennholzherstellung genutzt werden. In den Bereichen der Formatsäge oder anderen hochwertigeren Maschinen trifft man so gut wie nicht auf selbstgebaute Exemplare oder exotische Typen die nur bedingt mit den am Markt üblichen Umdrehungszahlen für Sägeblätter übereinstimmen.







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